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Wann ist die Welt in Ordnung?

Für mich sind das die Momente am Morgen, wenn ich über ruhige Landstraßen ins Umland fahre. Und besonders dann, wenn ein lieber Vierbeiner auf mich wartet und wir gemeinsame Zeit miteinander verbringen, in der der Alltag in Vergessenheit gerät und wir ganz bei uns sind. Alles ist stimmig. Diese morgendliche Ruhe ist kaum zu beschreiben. Dazu kommen die außergewöhnlich warmen Temperaturen in diesem November, die diese Tage zu einem ganz besonderen Geschenk machen. Darüber hinaus stört hier kein Straßenlärm. Und die hofeigenen Geräusche ... ? Während ich diese Zeilen schreibe versuche ich mich an Geräusche zu erinnern. Gibt es sie überhaupt? In meiner Wahrnehmung nicht - alles ist ruhig, naturbelassen sozusagen. Nur das Schnauben der Pferde, das Klappern an der Tränke und das beruhigende Kauen der Tiere habe ich im Ohr. Mehr nicht. So könnte auch ein hektischer Städter, würde er sich hierher verirren, tatsächlich zur Ruhe kommen...

Klare Sicht

 Letzte Woche durch den Nebel in die Sonne gefahren.     Anfang dieser Woche dann den ersten Regen mit dem "Roten" erlebt. Einstimmung auf herbstliche Zeiten.   Heute nun noch einmal eine tolle Sonnenphase erwischt und mit dem neuen Begleiter an meiner Seite intensiv ausgenutzt.  Und wie wir beide so die Sonnenstrahlen genießen und über die Felder schauen, stellt sich bei mir, wie so oft in solchen Momenten, "Klarheit" ein.        Das lange Abschied nehmen von meinem Lieblingsvierbeiner hat einen Grund: Es ist mir mal wieder schwer gefallen loszulassen. Und sobald ich festhalte kann ich mich nicht so einfach für etwas Neues entscheiden. So dauert es immer etwas länger bis der neue Weg klar erkennbar vor mir liegt bzw. ich mich darauf einlasse und einfach losmarschiere. Heute war es also soweit - die Sicht war klar. Ruhe und Gelassenheit hat sich nun endgültig bei Mensch und Pferd...

Ende und Anfang

Nun heißt es für mich Abschied nehmen. Bereits seit gut einem halben Jahr weiß ich, dass sich etwas gravierend verändern wird. Mein Lieblingsvierbeiner wandert mit seiner Besitzerin aus in die Schweiz. Und damit endet für mich eine ganz besondere Zeit, denn ich bleibe ja hier. Vier Jahre waren wir nun beieinander. Eine Zeit, die nicht nur wunderschön war, sondern auch mit Veränderungen einherging.  Zwischen Mensch und Tier verhält es sich ebenso wie bei den personenbezogenen Beziehungen: Die Chemie muss stimmen, damit es erfülltes Miteinander wird. So war es bei uns. Von Anfang an waren positive Schwingungen unterwegs, die uns verbundene haben - ohne Worte. Und ich habe viel von dem "Herrn Professor" gelernt.   Als wir uns zum ersten Mal trafen, war ich einfach nur glücklich nach so vielen Jahren wieder zu den Pferden gefunden zu haben. Das jedoch auf einer ganz anderen Schiene, als das früher der Fall war.  Sozusagen in meinem...

Das Problem zwischen sagen, hören und verstehen.

Quelle: PsychoWelt      Immer wieder ist genau das der Punkt, an dem es zu Missverständnissen und im Extremfall zu Auseinandersetzungen kommt. Wir hören und verstehen ganz anders, als derjenige, der etwas gesagt hat es tatsächlich gemeint, also ausgedrückt hat.  Bei allem Wissen um eine gelungene Kommunikation sind Missverständnisse trotzdem nicht vollständig ausgeschlossen. Denn jeder hat seine persönlichen Erfahrungen und sein ganz ganz individuelles Kopf-Kino. Und so wird oft aufgrund der eigenen Gedanken in ganz unterschiedliche Richtungen interpretiert. Auch wenn wir es nicht beabsichtigen, weil es uns einfach nicht bewusst ist, kann es dennoch zu schwierigen Gesprächen kommen, in denen wir sozusagen nicht rechtzeitig die Kurve bekommen. Unterschwellig werden dann im Laufe der Diskussion bestimmte "Knöpfe" gedrückt. Und plötzlich ist der Punkt bzw. der Wille für eine gute Verständigung überschritten - dann machen wir dicht und sind zu keinem Komp...

Nostalgie und Umweltschutz

Auf Omas Spuren wandeln, so kommt es mir manchmal vor, wenn ich mich mit dem Thema Umweltschutz beschäftige. Auf der Suche nach weiteren alltagstauglichen Tipps, die die Umwelt schonen, habe ich in letzter Zeit oft das Gefühl mich in einer Endlosschleife zu bewegen. Leider bedeutet das  keinen Fortschritt. Speziell an dem Punkt Plastikverpackung frage ich mich regelmäßig, wie Generationen vor uns das Leben gemeistert haben, weil es schlicht und einfach nicht so viel Verpackungsmaterial gab. Ich hatte an dieser Stelle bei meiner Oma nicht den Eindruck, dass ihr etwas Grundsätzliches im Leben gefehlt hat. "Natürliche Verpackungen" Mein Wunsch den Einkauf von Lebensmitteln mit möglichst wenig Drumherum zu realisieren wird lediglich beim Einkauf im Hofladen erfüllt. Hier bringe ich meinen Korb, den immer wieder verwendbaren Eierkarton,  mehrfach nutzbare Papiertüten, etc. mit. Im Supermarkt ist am Gemüse- und Obs...

Getragen werden

Einfach mal loslassen und sich ohne eigene Anstrengungen tragen lassen, was für ein Gefühl. Ein Wunsch, der sich nicht so oft erfüllt. Zum einen, weil wir stets verstrickt sind in unseren Gedanken, zum anderen, weil wir uns nicht ganz bewusst darauf einlassen können. In den letzten Tagen konnte ich dieses bewusste "sich tragen lassen" erleben. Wegen der Hitze früher als sonst, hat mich mein Lieblingsvierbeiner durch den Morgen getragen - dankbar und sehr bewusst habe ich mich ohne Anstrengungen von ihm tatsächlich nur tragen lassen. Ohne jegliche Verkrampfung und Anspannung saß ich auf seinem Rücken und alles war gut. Jeder Schritt strahlte Entspannung und Sicherheit aus und so konnte ich mich ihm voll und ganz anvertrauen. Das sind dann sehr bewusste und achtsame Phasen.    Auch in unserem ganz normalen Alltag sind Momente dieser Art wünschenswert und möglich. Übertragen  auf tägliche Abläufe - beruflich wie privat - bedeutet ...

Intensive Weiterbildung

Und schon ist die Weiterbildung bei TrainUp! zum Coach mit Pferden wieder vorbei. Die Zeit vergeht einfach immer wie im Flug. 4 Tage mit vielen neuen Eindrücken, Erlebnissen und Überraschungen liegen nun hinter uns. Und auch wie immer schwirrte den Teilnehmerinnen bei so viel Input buchstäblich der Kopf. Es war sehr schön, mit wie viel Aufmerksamkeit alle dabei waren. Und es hat mich sehr gefreut, dass ich zum Thema Achtsamkeit an dieser Stelle auch einen Beitrag leisten konnte, der ebenfalls mit großem Interesse an- und aufgenommen wurde.   Die Pferde waren tolle Co-Trainer, haben wertfrei und respektvoll gespiegelt und für so manchen Perspektivwechsel gesorgt. Und so ist es zu Erfahrungen gekommen, die alle berührt haben. Dazu gehört natürlich auch etwas Mut und vor allen Dingen Vertrauen zu Mensch und Tier. Constanze Roggenstroh-Laufmann versteht es in ihren Weiterbildungen und Seminaren immer wieder wunderbar hier die ents...