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Annehmen und loslassen

Was wir loslassen, kann uns nicht mehr festhalten.
                                                                                                    (Ernst Ferstl)

 
 Ein einfacher Satz mit großem Inhalt. Wenn wir tatsächlich bereit sind bestimmte Muster und Verhaltensweisen loszulassen, so wird das Leben leichter. Wir kommen unserem persönlichen Wohlfühlmodus näher.  
 
Dazu bedarf es jedoch auch einer besonderen Lebenseinstellung. Und die können wir im Zusammenhang mit Achtsamkeit finden. Dabei geht es nicht darum, vorrangig im Umgang mit unseren Mitmenschen respektvoll, geduldig und mitfühlend zu sein. Es geht eher darum sich selber anzunehmen, die eigenen Wünsche und Vorstellungen wahrzunehmen und zu  respektieren. Das ist gar nicht so einfach.
 
Dennoch, wenn wir diesen Weg gehen können, bewegen wir uns mehr und mehr auf uns selbst zu. Sobald wir verstärkt darauf achten, können wir  uns plötzlich selber besser zuhören und den eigenen Wünschen eher folgen. Wer sich selbst Achtsamkeit schenkt, freut sich auch über die kleinen Dinge, die uns täglich ganz selbstverständlich über den Weg laufen und so oft nicht wahrgenommen werden. Achtsamkeit schärft die Wahrnehmung mit all ihren Sinnen.   
   
  
Das geschieht jedoch nicht von heute auf morgen. Auch hier geht es um einen längeren Prozess, der in Gang gesetzt und vertieft werden muss. Wir müssen offen dafür sein sowie daran mit etwas Geduld arbeiten. Sich selbst auch einmal Empathie zu schenken gehört dazu. Eine schwierige Aufgabe. Doch nur auf diese Weise kann Ruhe und Gelassenheit einkehren.
 
 
 Wenn du loslässt, hast du zwei Hände frei.
                                                                               (Chinesische Weisheit)
 
 
Und das Leben wird leichter! 
 
 
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