Direkt zum Hauptbereich

Wertschätzung in 3.Dimension

In meinen letzten beiden Beiträgen ging es schwerpunktmäßig um Wertschätzung. Einmal um die Achtung, die wir zunächst uns selbst entgegenbringen. Zum anderen, wie es um die Anerkennung und Wertschätzung unserer Mitmenschen uns gegenüber bestellt ist bzw. was wir selber an Wertschätzung von Dritten erwarten.

Die Natur schätzen und respektieren
Heute möchte ich zusätzlich die "3.Dimension" betrachten, die uns gemeinsam etwas angeht. Und zwar die Sichtweise, wie wir mit der Natur und ihren Ressourcen umgehen. Seit einiger Zeit macht uns  Plastikmüll sowie Verpackung aus Kunststoff einerseits sehr betroffen. Andererseits habe ich nicht den Eindruck, dass diese Flut wirklich gestoppt wird und wir achtsamer mit diesem schwierigen Material umgehen. Gut, in den Supermärkten und Kaufhäusern sind Einkaufstüten aus Kunststoff rückläufig, oder sie kosten etwas.  Die Umweltbelastung bleibt dennoch hoch.
 



Materialverschwendung
Ein Beispiel: Beim Gemüseeinkauf  liegen immer noch die kleinen dünnen und durchsichtigen Kunststoffbeutel bereit, um Äpfel, Birnen, Pflaumen einzutüten. Nur bei den Kartoffeln ist die gute alte Papiertüte noch zu finden, die ich dann auch gerne zum Transport von Möhren oder Obst nutze - geht doch. Zuhause angekommen wandert so manche Verpackung dann umgehend in die Tonne. Doch was spricht gegen eine mehrfache Verwendung. Und das geht auch bei Papiertüten, zumal es hier inzwischen auch sehr stabile Exemplare gibt.

Wertvolle Lebensräume achten
Kunststoff in die Mülltonne zu stecken - dann geht es in die Müllverbrennung,  oder dem Recycling zuzuführen ist eine Variante. Doch mit welcher Verantwortungslosigkeit landet Plastik in Flüssen, Seen und Meeren? Sehen die Verursacher mit diesem Verhalten überhaupt nicht die selbstzerstörerische Wirkung? Mit dieser Verschmutzung wird nicht nur Lebensraum verunreinigt, sondern es wird gleichzeitig eine Kettenreaktion mit weiterreichenden Folgen in Gang gesetzt. Möchten wir das wirklich?
 
 


Verantwortungsvolles Handeln - ganz einfach machbar
Jeder kann hier in seinem eigenen Lebensbereich etwas tun und zum Erhalt wichtiger Ressourcen, wie zum Beispiel Wasser und Fischfang beitragen. Wenn wir auf mehrfache Verwendung achten und wo es möglich ist gezielt auf Kunststoffe verzichten ist schon eine Menge getan. Nur über diesen Weg kann der Verbrauch und die Produktion nachhaltig gebremst werden.

Und wenn leere Verpackungen - Wasserflaschen, Kaffee-To-Go-Becher, leere Tüten und noch viel mehr- nicht in der Grünanalage oder im Wasser landen, sondern ebenfalls richtig entsorgt werden, entlasten und erhalten wir damit aktiv die Natur, unseren Lebensraum. Und das sind nur die ganz einfachen Dinge, für die sich jeder von uns sehr leicht für die Pflege der Umwelt einsetzen kann.  Fangen wir gleich damit an, denn der beste Zeitpunkt ist jetzt.  
  

Beliebte Posts aus diesem Blog

Hier und jetzt! Pferde kennen weder Vergangenheit noch Zukunft. Sie befinden sich immer in der Gegenwart, also im Hier und Jetzt. Genau dieser Moment zählt und nur der Augenblick wird gelebt. Auf die gegenwärtige Situation wird reagiert - ohne Wenn und Aber.   Nehmen wir deshalb die Pferde einmal als Vorbild, denn sie bewerten und urteilen nicht. Sie sind immer in der Gegenwart und treten uns immer wieder wert- und vorurteilsfrei entgegen. Jeder Tag ist neu und gut. Schlechte Erfahrungen liegen nicht als negatives Startkapital schon am Morgen eines neuen Tages bereit.  Wie könnten wir besser den Tag beginnen. In uns ruhend, wertfrei, neugierig und offen für Neues. Positiv eingestellt, auf alles was heute kommt. Genau diese Haltung können wir von den Pferden lernen.      Meine Gedanken wandern in diesen Tagen doch noch einmal zurück, um für mich wesentliche Ereignisse Revue passieren zu lassen. Nicht nur das Jahr 2021 geht mir durch den Kopf. Ich gehe vielmehr sechs bis sieben in die V

Ohne Worte

Mehr zu diesem interessanten Thema finden Sie im Persönlichkeitsblog von Roland Kopp-Wichmann  Klicken Sie HIER    

Ein Hauch von Lethargie

Foto: www.dreamstime.de    Es gibt Tage, da läuft alles ein wenig gedämpfter ab. Dann verlangsamen sich die Schritte und es ist keine besondere Eile spürbar. Man hat dann alle Zeit der Welt und nichts kann einen aus der Ruhe bringen. Wenn dann noch die Sonne ein paar wärmende Strahlen auf die Erde schickt, entsteht das sichere Gefühl heute kann nichts mehr wirklich schief gehen. Und so einen wunderbaren Tag gab es jetzt gerade.  Der Begriff Lethargie ist ja manchmal im ersten Moment negativ besetzt. Bedeutet er nach Auskunft des Dudens zunächst doch  Trägheit, Antriebslosigkeit oder Untätigkeit. Doch es gibt durchaus auch noch andere Bedeutungen. Schauen wir einmal über die negativen Assoziationen hinweg und richten den Blick auf die positiven Aspekte, die ebenfalls in dem Begriff stecken und hier in den Vordergrund gerückt werden sollen. Auf der Suche nach Synonymen habe ich folgende positive Eigenschaften ausfindig gemacht:    Langmut , Geduld, Nachsicht, Friedfert